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Stammheim – Zeit des Terrors

Stammheim – Zeit des Terrors
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Mi, 06.05.2026 | 22:30 - 00:10

Geschichte (D 2025)

Er war eine der aufwändigsten juristischen Aufarbeitungen der Bundesrepublik und hielt die Welt in Atem: Der Stammheim-Prozess gegen die Führung der ersten Generation der RAF, der im Mai 1975 begann. Mit 40.000 Beweismitteln, fast 1.000 geladenen Zeugen, 80 Sachverständigen, 14.000 Seiten Wortprotokoll, 50.000 Blatt Prozessakten und Gesamtkosten in Höhe von 20 Millionen DM war er ein Gerichtsverfahren der Superlative. Durch den Prozess wurde Stammheim auch zum identitätsstiftenden Ort der RAF. Das Dokudrama rekonstruiert die Lebenswelt der vier RAF-Häftlinge im siebten Stock der JVA Stammheim und zeigt das Geschehen auf der öffentlichen Bühne im benachbarten Gerichtssaal. Im Mittelpunkt des Dokudramas steht auch die Perspektive von Horst Bubeck, der als Vollzugsbeamter im Zellentrakt den intensivsten Kontakt zu den Inhaftierten hatte. Die szenischen Teile des Dokudramas, die am Originalschauplatz im siebten Stock der JVA Stammheim gedreht wurden, stützen sich auf Protokolle, Kassiber und die Erinnerungen damals handelnder Personen. Im Dokudrama (Drehbuch Stefan Aust und Niki Stein / Regie Niki Stein) spielen Lilith Stangenberg (Gudrun Ensslin), Tatiana Nekrasov (Ulrike Meinhof), Henning Flüsloh (Andreas Baader) sowie Rafael Stachowiak (Jan-Carl Raspe) die vier Hauptinhaftierten. In weiteren Rollen sind u.a. Moritz Führmann (Horst Bubeck), Heino Ferch (BKA-Beamter Alfred Klaus) und Hans-Jochen Wagner (Vorsitzender des Untersuchungsausschusses) zu sehen.

Darsteller
Schriftsteller
Komponist
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Wertung

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